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Webentwicklung

Onsite Personalisierung - Teil1

29 Jun, 2018

Die Onsite Personalisierung

Experten zufolge wird der Boom im E-Commerce die kommenden Jahre anhalten. Doch mit den Wachstumsraten steigt auch der Wettbewerbsdruck. Darüber hinaus werden die Erwartungen der Kunden an das Kauferlebnis höher.

Eine eher schwere Ausgangssituation für mittelständische Online-Shops und Start-ups, die es nicht leicht haben neben den Großen wie Amazon oder Zalando ein ertragreiches Spezialgebiet zu finden. Deshalb ist es wichtig so viel Umsatz wie möglich mit den Besuchern und Kunden des eigenen Online-Shops zu generieren. Wir helfen Ihnen dabei. Indem wir Sie mit 10 Tipps und Tricks ausrüsten, die Ihren Traffic optimieren.

Im folgenden Beitrag lesen Sie, wie Sie mit Onsite-Personalisierung Ihren Umsatz steigern können, ohne mehr Traffic generieren zu müssen. Weil Sie den Traffic, der vorhanden ist, einfach besser nutzen. Machen Sie mehr aus weniger.

Tipp #1: personenbezogene Botschaften

Über 90 % aller Shop-Besucher wenden sich von der Webseite ab ohne Kauf, Buchung oder Kontaktaufnahme. Um den Absprung des Besuchers frühzeitig zu erkennen, werden häufig Exit Intent Layer eingesetzt. Der Besucher wird mit einem ansprechenden Impuls auf der Seite gehalten. Dennoch schöpfen viele Shops das Potenzial nicht aus. Der User sollte nicht mit Standard-Overlays genervt werden, sondern auf ihn zugeschnittene Botschaften erhalten. Dabei sollten z.B. Gutscheine für den kostenlosen Versand nicht wahllos verschenkt werden, weil sie sonst nicht mehr als spezielles Angebot wahrgenommen werden.

Tipp #2: Produktempfehlungen

Wann kaufen Kunden Produkte bei Ihnen? Genau, wenn Sie sich gut beraten fühlen. Versuchen Sie Ihren Shop-Besucher mit zusätzlichen Produktempfehlungen zu Spontankäufen zu animieren. Doch es gilt einige Punkte zu beachten: einen echten Mehrwert kann man dem Kunden nur bieten, wenn die Empfehlungen sich an der einzigartigen User Journey ausrichten. Dies schaffen Sie mittels leistungsfähigen Recommendation Engines, die das Klick- und Kaufverhalten untersuchen und sehr zeitnah auf den Besucher zugeschnittene Produktempfehlungen dort positioniert, wo diese wahrgenommen werden. Hier gibt es selbstlernende Systeme, die permanent unbemerkt die Klickraten verbessern: Dazu werden erst unterschiedliche Layout-Versionen geprüft, z.B. InPage-Banner gegenüber Overlay gegenüber Exit Intent. Dann hinterlegen Sie je nach Bedarf alternierende Algorithmen. So werden dem User Vorschläge gemacht, die ihn wirklich interessieren, beispielsweise eine Alternative zu dem gesuchten ausverkauften Notebook oder die passende Hose zum Hemd.

Tipp #3: Rückkehrer belohnen

Durch geschickt eingebaute Suchhistorien wird dem Besucher der Weg zum zuletzt aufgerufenen Artikel erleichtert. Das frischt das Kaufinteresse noch einmal auf. Gerade Besucher, die zwischenzeitlich andere Online-Shops durchsuchen, kommen wieder und müssen das Produkt ansonsten erneut suchen. Daher ist es empfehlenswert die Recently Viewed Products z.B. in Form einer konsistenten Platzierung (Sticky Bar) auf der Webseite zu positionieren.

Tipp #4: Promotions

Promotions sind eine universelle Marketingmaßnahme für Online-Shops. User werden auf die Webseite gelockt und ihre Kaufschwelle hinab gesenkt. Solche Aktionen sollten nicht nur auf der eigenen Homepage angepriesen werden. Zudem sollten die Aktionen zur besseren Sichtbarkeit auf passende Kategorieseiten eingefügt werden und außerdem über Entry und Exit Intents hervorgehoben propagiert werden.

Tipp #5: Newsletter

Newsletter haben sich als eines der grundlegenden Tools im Email-Marketing bewährt. Zur Steigerung der Abonnentenzahlen sollten für Newsletter Overlays auf der Webseite auftauchen. Jedoch dürfen sich die Besucher auch nicht durch das Overlay belästigt fühlen. Darüber hinaus sollte es nicht passieren, dass der Layer bei bestehenden Newsletter-Abonnenten eingeblendet wird. Das Ausmachen von Abonnenten und das Deaktivieren der Layer geschieht über die CRM-Daten im Shopsystem oder durch besondere Tracking-Parameter. Auch wichtig: die Anpassung der Layer an mobile Endgeräte.

Weiter zu Teil 2.