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Webentwicklung

Mobile Index ist weltweit auf dem Vormarsch

04 Mar, 2019
Frau mit Smartphone und Laptop

Doch wie steht es um Deutschland?

Mobile First hieß es damals bei Google. Damit ist gemeint das Google immer mehr Wert auf die Mobile Ansicht von Seiten legt und zusätzlich den Mobilen Index vorantreibt. Das Problem sind die Nutzer. Wo weltweit schon ungefähr 40% der Anfragen von Smartphones aus getätigt werden, sind es innerhalb von Deutschland lediglich 32%. Die Deutschen bleiben dem PC treu. Der größte Anteil der Suchanfragen wird immer noch vom Heim oder Firmen PC getätigt. 48% aller Anfragen kommen über PC und Laptops. Und das sogenannte Cross-Device? Also Nutzer die konstant zwischen 2 Geräten hin und her wechseln? Auch da zeigt sich der Deutsche als altmodisch. Ungefähr 10% der Nutzer, nutzt Google vom PC und dem Smartphone. Damit bildet Deutschland auch in dieser Sparte das Schlusslicht. Aber wieso ist dies so? Verweigert sich hier ein ganzes Volk neuer Trends?

Wie reagiert man auf diese Zahlen richtig?

Für Marketer ergeben sich hier Schwierigkeiten. Die häufigsten Trends im Bereich Suchmaschinenoptimierung kommen aus Amerika. Wir können hier nicht die gleichen Zahlen erwarten wie jenseits des großen Teiches. Gerade im Bereich Technik und Internet gilt der Deutsche als nicht gerade offen. Trends werden oft verschlafen oder durch zu wenig Werbung für Digitales gar nicht erst war genommen. So braucht es seine Zeit bis das Smartphone seinen Stellenwert aus anderen Ländern übernehmen kann. Für alle Werbebetreiber ergibt sich daraus eine erschwerte Situation. Werbung sollte nicht nur auf Smartphones zugeschnitten sein. So werden bei uns nur 38% aller Interaktionen mit Marken durch Apps getätigt. Auch das ist eine wichtige Kennziffer für alle Leute aus der Werbebranche. Wenn nur 38% des Markentraffics durch Apps erzeugt wird, sollte auch die Werbung davon überdacht werden. Was bringen teure Marketing Kampagnen, die kaum ein Mensch sieht. Von Streuverlusten wollen wir erst gar nicht sprechen. Nur wenn es um Essen und Taxifahrten geht nutzt der Deutsche lieber das Smartphone als den Desktop PC. Auch Suchmaschinendienstleister müssen aufpassen. Die mobile Ansicht einer Webseite ist bei weitem nicht alles. Natürlich spielt Sie auch eine wichtige Rolle aber die normale Webseite sollte ebenfalls optimiert werden. Generation Z aus Deutschland hingt einfach hinter her. Es dauert länger.

Wie geht es weiter bei unserer Generation Z

Gute Vorsätze haben sich aber viele Deutschen gemacht. So sollen immer mehr Nutzer sich über Smartwatches und andere Wearables informieren. Wo das Interesse steigt, wird auch auf kurz oder lang die Nachfrage wachsen. Prognosen von Marktforschern gehen von 41% in den nächsten zwei Jahren aus. Ob das wirklich realistische Zahlen sind, die unsere hinterherhinkende Generation Z, nachher auch erfüllen bleibt aber abzuwarten. Für Home Entertainment Systeme wird ein Wachstum auf 52% vorausgesagt.

Nur wenn man rechtzeitig auf diesen Trend reagiert und das Wachstum und die Trägheit der Nutzer beachtet lohnt sich Werbung auf Mobilgeräten richtig.