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China will mit riesigem Satelliten-Mond Lichtproblem lösen

24 Oct, 2018

Chinas technische Durchbrüche

Was soll man machen, wenn der Mond durch Lichtverschmutzung nicht mehr ausreicht?

Die chinesische Stadt Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sichuan, im Süd-Westen der chinesischen Volksrepublik, hat vor, die Pläne der Enthüllung eines Pilotprojektes bis 2020 zu erfüllen. Dabei handelt es sich um nichts Geringeres als einen künstlichen Mond. Genau, Sie haben richtig gelesen, einen künstlichen Mond! Die Lichtverschmutzung soll bekämpft werden, durch einen zweiten künstlichen Mond, der die Stadt mit einer regulierbaren Helligkeit versorgen soll. Dadurch soll Strom für Straßenlampen eingespart werden.

Doch wie genau soll man sich dieses Mammut Projekt vorstellen?

Die verantwortlichen in der Provinz Chengdu planen einen Satelliten, welcher mit einer speziellen Material beschichtet werden soll, in die Umlaufbahn zu katapultieren. Dieser soll dann durch Triebwerke, seine Entfernung zur Erde regulieren können, und Sonnenlicht auf die Provinz mit ihren 14 Millionen Einwohnern reflektieren. Dieses Licht soll genügend Energie sparen, so dass dieses Projekt auf lange Sicht sogar noch kosten einspare.

Die Pläne für das kuriose Vorhaben liegen schon seit dem 10 Oktober 2018 vor. Präsentiert hat Sie Wu Chunfeng, als Vorsitzender der Chengdu Aerospace Science und Technology Microelectronics System Research Institute Co (CASC in der Kurzform). CASC ist dabei niemand geringeres als der Haupthersteller für das chinesische Weltraumprogramm. So wurden laut Herrn Wu Chunfeng Möglichkeiten geschaffen, eine Fläche zwischen 10 und 80 Kilometern zu erleuchten. Dies sei möglich, auf ein paar Dutzende Meter genau. Der künstliche Mond soll dabei genau achtmal so hell sein, wie der normale Mond. Probleme bei dem Projekt sind aber dennoch vorhanden. Die genauen Details wurden noch nicht bekannt gegeben. Nur wann der Satellit seinen Start haben soll. Bis spätestens 2020 soll sich dieser in unserer Umlaufbahn befinden. Auch die genaueren Angaben wie dieser Satellit aussehen soll, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Die Testphase für dieses Projekt soll schon vor Jahren abgeschlossen worden sein. Auch die Beeinflussung auf den Tagesablauf der Tiere wurde angeblich getestet. Damit wurden die Sorgen von vielen Kritikern schon im vorab entkräftet. Kang Weimin, Direktor des Institutes of Optic, School of Aerospace, Harbin Institute of Technology, erklärte, dass das reflektierte Licht des Satelliten, ähnlich hell sein wird, wie das Glühen der Abenddämmerung. Dadurch sollte es die Routine der Tiere nicht durcheinander bringen. Fazit

Um ein Fazit zu ziehen: China bekommt einen künstlichen Mond, dessen Kosten durch den eingesparten Strom schnell finanziert werden soll. Er wird acht mal so hell wie der normale Mond und kann zwischen 10 und 80 Kilometern erleuchten, dabei auf 12 Meter genau variabel.

Wir sind mehr als gespannt darauf, wie das Projekt weiter geht und werden euch auf dem Laufenden halten. So wie es aussieht, werden wir schon im Jahr 2020 genauere Informationen vorliegen haben.